Was bringt der Entlastungsbetrag?

Pflegebedürftigen Menschen steht ein monatlicher Entlastungsbetrag von 125 Euro zur Verfügung. Hierdurch sollen Pflegebedürftige gefördert werden, so dass sie so lange wie möglich im häuslichen Umfeld ihren Alltag selbstständig bewältigen und soziale Kontakte pflegen können. Darüber hinaus lässt sich die Förderung auch zur Entlastung der Pflegenden einsetzen.

Das bedeutet, dass zum Beispiel eine Reinigungskraft damit bezahlt werden kann. Ebenso können Alltagsbegleiter bezahlt werden, die zum Beispiel mit dem Pflegebedürftigen Spazieren gehen oder ihn zu Hause betreuen. Darunter fallen auch die Begleitung beim Einkauf oder im Garten, Hilfe beim Kochen und die Alltagsbegleitung durch Gespräche oder gemeinsame Freizeitbeschäftigung.

In der Sondersituation durch Corona ist es aber auch möglich, Abhol- oder Einkaufsservice in Anspruch zu nehmen – und zwar zusätzlich bezahlt durch die Krankenkasse, und zwar kostenfrei.

Wer hat Anspruch auf den Entlastungsbetrag?

Alle Personen mit einem Pflegegrad 1 bis 5, die im häuslichen Umfeld gepflegt werden. Zum häuslichen Umfeld zählen:

  • Die eigene Wohnung des pflegebedürftigen Menschen
  • Die Wohnung der Pflegeperson
  • Altenwohnung, Betreutes Wohnen, WG

Achtung: 80% dieser Leistungen werden nicht abgerufen.